Politischer Spielraum

Gesellschaftssteuerung heute: Wolfgang Streecks „letzte Vorlesung“

Wolfgang Streeck gehört zu den renommiertesten politischen Ökonomen unserer Zeit. In den letzten Jahren haben vor allem seine Einwürfe zur anhaltenden Krise für Aufsehen gesorgt. Vor einigen Wochen gab der Direktor des Kölner Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung nun seine Abschiedsvorlesung. Diese ist sowohl aus sozialwissenschaftlicher als auch aus politischer Perspektive sehr aufschlussreich.

Von besonders aktuellem Interesse sind Streecks Ausführungen über „neuartige, individualisierte Formen der sozialen Kontrolle“: Verhaltensökonomik, Glücksforschung, Pharmakologie und Hirnforschung.

 

Wer nun Lust auf mehr bekommen hat – Streeck meldet sich auch regelmäßig in den Medien zu Wort: Zum Beispiel zur anhaltenden Krise in Europa, dem Mythos Modell Deutschland oder den Zeiten gezähmten Kapitals (die 1950er). Sein Buch „Gekaufte Zeit: Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus“ erschien 2012.

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